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Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßt die Entscheidung von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zur Verlängerung der vorübergehenden Binnengrenzkontrollen - Bisherige Erfolge in der Migrationspolitik nicht leichtfertig aufs Spiel setzen
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßt die Entscheidung von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, die vorübergehenden Kontrollen an den deutschen Binnengrenzen über den 15. September 2026 hinaus für weitere sechs Monate fortzusetzen. "Diese Entscheidung ist richtig und notwendig. Unsere deutlich restriktivere Migrationspolitik wirkt, und diese Erfolge dürfen wir nun nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Solange der Schutz der europäischen Außengrenzen nicht zuverlässig funktioniert, müssen wir an den deutschen Grenzen weiterhin Verantwortung übernehmen", betonte Herrmann.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: Migrationswende kommt vor Ort an - Rund 19.800 Asylunterkunftsplätze in allen Regierungsbezirken abgebaut - Abbauziel für 2026 bereits im August fast erreicht
Innenminister Joachim Herrmann zeigt sich hocherfreut, dass in Bayern nach den neuesten Zahlen bereits jetzt rund 19.800 Unterbringungsplätze seit Sommer 2025 abgebaut oder gekündigt wurden: „Unser für 2026 selbstgestecktes Abbauziel von mindestens 20.000 Unterbringungsplätzen haben wir damit schon im August fast erreicht. Die Migrationswende kommt konkret vor Ort an. In allen sieben Regierungsbezirken sehen wir einen deutlichen Rückgang. Die Entlastung kommt breit an und zeigt, dass die richtige Migrationspolitik etwas verändern kann.“ Im Vergleich zum Sommer 2025 wurden in Oberbayern rund 4.250 Plätze abgebaut, in Niederbayern rund 1.240, in der Oberpfalz rund 2.580, in Oberfranken rund 2.820, in Mittelfranken rund 3.280, in Unterfranken rund 2.560 und in Schwaben rund 3.070 Plätze.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bilanziert Kampfmittelbeseitigung im Jahr 2025: Rund 100 Tonnen an Weltkriegsbomben, Granaten und Munition von Experten beseitigt und entsorgt
Die Menge der beseitigten Bomben, Granaten und Munition in Bayern lag im Jahr 2025 erneut über dem Niveau des Vorjahres. Das hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann mitgeteilt. "Insgesamt wurden von den Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes rund 100 Tonnen alte Kampfmittel beseitigt, das sind 13 Tonnen mehr als im Jahr davor", so Herrmann. Die Spezialisten haben dabei insgesamt 28 Blindgänger alliierter Spreng- und Splitterbomben unschädlich gemacht. "Noch immer holen die Sprengstoffexperten sowie Fachfirmen fast täglich Weltkriegsmunition aus bayerischem Boden. Dazu zählt die Entschärfung von Bombenblindgängern, Zufallsfunde bei Freizeitaktivitäten oder während Bauarbeiten ebenso wie die Abholung und der Transport der von Fachfirmen aufgefundenen Kampfmitteln.“ Vor allem in den Gegenden, die während des Krieges im Fokus von Bombardierungen standen, müssen wir auch weiterhin damit rechnen, Blindgänger zu finden. Negativ bemerkbar macht sich derzeit auch die anhaltende Wasserknappheit in unseren Gewässern. Die Wahrscheinlichkeit, dass bisher von Sediment und Wasser überdeckte Kampfmittel durch niedrige Wasserstände zu Tage treten, steigt", erklärte Herrmann.
